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RCC e.V. vertritt Kulturgut Automobil im Bundeskanzleramt
- Kulturstaatsminister Dr. Bernd Neumann bietet Dialog auf Arbeitsebene -
Der RetroClassicsCultur e.V. (RCC) – vertreten durch die Herren Karl Ulrich Herrmann, Prof. h.c. Dr. h.c. Peter Pfeiffer und Wilfried Steer - hatte am 3. Juni in der Sitzung des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut die Ehre, im Natosaal des Bundeskanzleramtes eine Rede vor Kulturstaatsminister Dr. Bernd Neumann über das Kulturgut Automobil durch Herrn Prof. h.c. Dr. h.c. Pfeiffer vortragen zu dürfen!
Und erntete dafür viel Anerkennung.
Der Kulturstaatsminister hat seine Unterstützung versichert. Schließlich müsse das Automobil als Kulturgut akzeptiert und anerkannt werden und auch als kulturelles Einzelobjekt. Das Automobil sehe er nicht als Denkmal, sondern vor allem mit seinem Design als Verbindung zwischen Kultur und Kreativwirtschaft, denn die Gestaltung des Automobils weist immer auch in die Zukunft.
Er erfreute den parlamentarischen Arbeitskreis mit seinem Angebot zum Dialog auf der Arbeitsebene.

[Die Rede von Herrn Prof. h.c. Dr. h.c. Pfeiffer fügen wir bei.]

Für die besonderen Verdienste zur Erhaltung des historischen Automobils wurde Matthias Gerst vom TÜV Süd am Samstag, 01.06.2013, bei RETRO CLASSICS meets Barock im Marmorsaal des Blühenden Barock Ludwigsburg mit dem Ehrenpreis der RetroClassicCultur e. V. (RCC) und seines Fördervereins ausgezeichnet. Gerst sammelt seit mehr als 40 Jahren Daten über Oldtimer und hat dadurch weltweit eines der größten Oldtimer-Archive auf die Beine gestellt. Mehr als 90 % aller Automodelle mit über 1 Milliarde Daten sind vertreten.
 
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Prof. h.c. Dr. h.c. Peter Pfeiffer, 2. Vorsitzender von RetroClassicsCultur e.V. (RCC),
Präsident des Rates für Formgebung
Vizepräsident des Automobilclubs von Deutschland Württemberg-Hohenzollern (AvD).
Vortrag vor dem Parlamentarischen Rat der Bundesrepublik Deutschland, Berlin, Bundeskanzleramt, 3. Juni
2013.
Es gilt das gesprochene Wort.
 
»Das Automobil – ein vernachlässigtes Kulturgut?«

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Staatsminister, es ist mir eine Ehre und eine Freude, im Namen von RetroClassicsCultur e.V. an dieser Stelle einige Gedanken zum Kulturgut Automobil vortragen zu dürfen.

Was ist ein Kulturgut? Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man darunter – laut Duden – »etwas, was als kultureller Wert Bestand hat und bewahrt wird«. Zu den »klassischen« Kulturgütern zählen danach kunst- oder zeitgeschichtlich relevante Gemälde, Skulpturen, Handschriften und Gebäude, seit den sechziger Jahren aber auch verstärkt Werke der Technik-, Alltags- und Industriekultur.

Im Vergleich zu den »etablierten« Kulturgütern erfährt das Automobil aber immer noch eine eher stiefmütterliche Behandlung – und das ausgerechnet in der Wiege des Automobils, in Deutschland. So gibt es staatliche Museen für bildende Kunst, für Bildhauerei oder Malerei, aber kein einziges für die automobile Kultur, in dem das Schaffen eines Jahrhunderts umfassend dargestellt ist. Vielmehr befindet sich das Automobil – zumindest im kulturellen Kontext – in einer ständigen Verteidigungsposition.

Dabei betrifft das Thema keineswegs nur Sammler und Interessenverbände, sondern eine durchaus breite Bevölkerungsschicht: Die Besucherzahlen bei internationalen Oldtimer-Messen, im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum oder im Opel-Museum in Rüsselsheim belegen das ungebrochene, ja, wachsende Interesse an automobiler Zeitgeschichte, Kultur und Kunst.

Im Verlauf seiner nunmehr über 125-jährigen Geschichte ist das Automobil zu einem massenhaft verbreiteten, hoch emotionalen Produkt unserer Zeit geworden, dessen ideeller und kultureller Wert weit über seinen praktischen Nutzen als fahrbarer Untersatz hinausreicht.

Kaum eine andere Erfindung hat das Leben der Menschen in diesem Zeitraum so beeinflusst und so verändert wie das Automobil. Heute wird viel geredet über die gesellschaftlichen Umwälzungen durch das Internet. Die große technische, wirtschaftliche und kulturelle Revolution des 20. Jahrhunderts war freilich nicht der Computer, sondern das Automobil – das in der gesamten westlichen Hemisphäre buchstäblich zu einem »Motor der Gesellschaft« wurde.

Neben Industrie und Kriegsführung veränderte die motorisierte Mobilität auch die Lebenswelt des Einzelnen ebenso unmittelbar wie radikal. Neue Freiheiten und nie da gewesene Möglichkeiten, die Trennung von Arbeits- und Wohnort oder Reisen ins Ausland erweiterten Horizonte, veränderten das individuelle Raum- Zeitgefühl und führten letztlich zu einem neuen Weltbild. Das Automobil war zugleich Auslöser und Ausdruck einer sich wandelnden Kultur.

Fahrzeuge wie der VW »Käfer« oder die »Ente« wurden daher zu Symbolen für das Lebensgefühl ganzer Generationen, Luxusmodelle und Straßenkreuzer zur Projektionsfläche für Wunschträume und Geisteshaltungen. Man erkannte in Autos mehr als nur die Maschine, machte sie zu fahrenden Wohnzimmern, Zufluchtsorten und Mitteln der Selbstdarstellung. Das Automobil hat somit nicht nur die Geschichte maßgeblich mitgeschrieben, sondern insbesondere auch den jeweiligen Zeitgeist mitbestimmt.

Nirgendwo zeigt sich dies so deutlich wie in der Welt von Film und Fernsehen, wo Automobile seit jeher einen festen Platz einnehmen. Der schnittige Porsche von James Dean etwa unterstrich das rebellische Image des Schauspielers und Jugendidols. Tony Curtis – der übrigens heute Geburtstag hätte – fuhr als Danny Wilde in der Serie »Die Zwei« einen roten Ferrari Dino, ein Kultauto der Sechziger. Sein Kollege Roger Moore alias Lord Brett Sinclair löste später Sean Connery als James Bond ab und debütierte vor genau 40 Jahren in »Leben und sterben lassen« – am Steuer eines 1963er Chevrolet Impala Cabriolet, damals bereits ein Klassiker.

Sowohl Curtis als auch Moore wurden im Verlauf ihrer Karriere mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter mit dem Golden Globe, dem Bambi oder der Goldenen Kamera. Der heimliche »Filmstar Automobilklassiker« hingegen fristet vergleichsweise ein Schattendasein. Dabei sind Schönheitswettbewerbe wie der Concours d’Elegance in Pebble Beach oder »Retro Classics meets Barock« in Ludwigsburg Veranstaltungen von ähnlicher Bedeutung für das Kulturgut Automobil wie die Internationalen Filmfestspiele in Cannes oder die Berlinale für das Kulturgut Film. Hier gilt es, ein entsprechendes Bewusstsein zu schärfen.

Es ist das einzigartige Zusammenspiel von Technik und Ästhetik, das dem Identifikationsobjekt Automobil seinen besonderen Stellenwert verleiht: Es fasziniert als gestaltetes Produkt, das beileibe nicht nur aufgrund seiner technischen Vorzüge Käufer und Liebhaber findet. Wenn der Volksmund davon spricht, Autonarren seien in die »Kurven« einer Karosserie verliebt, so steckt darin mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.

In den sechziger und siebziger Jahren hielt das Automobil Einzug in die moderne Kunst und wurde dadurch selbst zum Kunstwerk erhoben. Pop-Art-Guru Andy Warhol verkündete: »Ich liebe das Automobil«. Zwar besaß er selbst keinen Führerschein, doch bearbeitete er das Thema in zahllosen Zeichnungen, Bildern und Fotografien. Ein von ihm lackierter BMW M1 errang 1979 in Le Mans einen sechsten Platz. Auch Künstler wie Roy Lichtenstein, Frank Stella, Jeff Koons oder Robert Rauschenberg gestalteten Fahrzeuge. Gerhard Richter widmete dem »Auto« 1969 ein gleichnamiges Werk.

Definiert man Kunst als menschliches Kulturprodukt, als Ergebnis eines kreativen Prozesses, dann gilt dies auch für das Automobil. Autos sind Kunstwerke auf vier Rädern. Ein Vergleich mit dem als Kunstform anerkannten und geförderten Kulturgut Architektur wirft die Frage auf, warum das Automobil als prägender Teil der mobilen Umwelt nicht denselben Status wie Objekte der bebauten Umwelt genießen sollte. Wie die Schöpfungen der Bauhaus-Architekten sollte auch das Automobil nicht allein von einer technischen Warte aus betrachtet werden, sondern in einem kulturellen Zusammenhang, in dem nicht allein Benzinverbrauch oder CO2-Ausstoß zählen.

Das Automobil muss sich permanent wieder finden und neu erfinden. Häufig weist der Blick zurück den Weg in die Zukunft, was nicht zuletzt die Debatte um den Elektroantrieb deutlich zeigt – beruht die Vision der Kanzlerin doch auf einer technischen Errungenschaft aus der Anfangstagen des Automobils. In Deutschland wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Elektrowagen gebaut. Daneben erinnern sich auch die Design-Abteilungen großer Automobilmarken regelmäßig gern an die eigene Vergangenheit: Neue Modelle von Mercedes-Benz, Fiat oder Cooper sind Rückgriffe auf bekannte Klassiker.

Trotz seiner lebendigen Geschichte bedarf das Kulturgut Automobil gewisser Reglementierungen zu seinem Schutz. Die gewachsene Oldtimer-Szene, die historische Fahrzeuge dorthin bringt, wohin sie gehören – nämlich auf die Straße – kann ohne bestimmte Freiräume allerdings nicht gedeihen. Automobile Begeisterung und Leidenschaft unter Denkmalschutz zu stellen wie ein historisches Gebäude, wäre ein Signal in die falsche Richtung. Die Bewahrung des Kulturguts Automobil erfordert somit entweder einen gedanklichen Spagat – oder eine eigene, dritte Lösung.

Ein Teil dieser Lösung ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den kulturellen Wert des Automobils. Diese Aufgabe wird bislang ausschließlich von privater und privatwirtschaftlicher Seite erfüllt. So fördert RetroClassicsCultur durch Aktivitäten, Veranstaltungen und Dokumentationen die Bewahrung und Pflege klassischer Fahrzeuge. Ziel des Vereins ist unter anderem die intensivere öffentliche Wahrnehmung des Automobils als Kunstwerk und Kulturgut. Solchen Initiativen ist es zu verdanken, dass das Automobil in seiner historischen Bedeutung auch künftigen Generationen erhalten bleibt.

Damit komme ich auf die eingangs umrissene Problematik zurück: Das Automobil als Kulturgut und Kunstobjekt genießt heute noch nicht dieselbe Wertschätzung wie andere Kulturgüter mit vergleichbarer zeitgeschichtlicher Bedeutung. Millionen fließen in Baudenkmäler, Filmförderung und Kunstmuseen, doch ist »der Oldtimer« nach wie vor ein rein technisch definiertes Thema für das Verkehrsministerium. Angesichts der vielschichtigen Bedeutung dieses Kulturguts könnte – und muss – hier jedoch ein Paradigmenwechsel stattfinden: Als Protagonist einer lebendigen Technikgeschichte, als populäre Kunst auf vier Rädern hätte das Automobil auch im Bereich Kultur und Medien eine höhere Aufmerksamkeit verdient.

Im Juni 2011 wurde im Museum Tinguely in Basel eine Ausstellung mit dem Titel »Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich« eröffnet. Jean Tinguely selbst bezeichnete das Automobil einmal als »schönstes Kunstwerk« der Welt. Im Ausstellungskatalog findet sich folgender Satz, der die Sonderstellung des Kulturguts Automobil vielleicht etwas pathetisch, aber sehr treffend umschreibt: »Das Auto stellt vielleicht die einzige magisch-mythische Mitte der Gesellschaft dar, über alle geografischen, staatlichen, nationalen, religiösen und soziokulturellen Grenzen hinweg.«

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.
 
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09.07.2012
Retro Classics meets Barock 2012
 
Rolls-Royce Großaufgebot & Sieger Bugatti

Die Queen hätte im Sommer ihres Diamant-Thronjubiläums ihre wahre Freude gehabt, denn vor dem Residenz-Schloss Ludwigsburg fanden sich 81 edle Fahrzeuge der britischen Marke Rolls-Royce zu einer bisher einzigartigen Schau bei ‚Retro Classics meets Barock‘ ein. In den blühenden Gärten des Barockschlosses trafen sich zum neunten Mal Oldtimerfahrer zum Concours d’Elegance und lockten mit ihren historischen Fahrzeugen fast 30.000 Zuschauer an. Sieger des automobilen Schönheitswettbewerbs wurde ein Bugatti Typ 57C mit einer Karosserie von Letourneur et Marchand aus dem Jahr 1939.


Am Wochenende vom 8.-10. Juni 2012  fand in der Parkanlage des Residenzschlosses Ludwigsburg zum neunten Mal der Oldtimer-Event ‚Retro Classics meets Barock‘ statt. 227 Teilnehmer stellten sich mit ihren historischen Fahrzeugen einer internationalen Fachjury aus 26 Mitgliedern beim Oldtimer-Schönheitswettbewerb ‚Concours d’Elegance‘ und dem ‚Festival of Classic Cars‘. Zwei Tage lang zeigten sich die automobilen Schätze im ‚Blühenden Barock‘ den rund 25.000 Zuschauern, die das überraschend schöne Wetter und die geglückte Auswahl der Fahrzeuge genossen.
Der ‚Rolls-Royce Enthusiast Club Deutschland‘ hatte ein Großaufgebot an edlen Automobilen der britischen Marke in den Ludwigsburger Schlosspark gebracht. „Eine Rolls Royce Schau wie diese“, so kommentierte Marken-Experte Klaus-Josef Roßfeld „wird es so schnell auf dem europäischen Kontinent nicht mehr geben.“ Einige der kostbaren Fahrzeuge mit der beflügelten Kühlerfigur „Emiliy“ hatten einst im Dienst der britischen Krone gestanden, andere waren als einmalige Sonderanfertigung in den USA oder in Indien im Dienst.
Aus Italien hatte Prototypen-Sammler Corrado Lopresto gleich vier Einzelstücke an den Start gebracht, darunter einen schokoladebraunen Keil, den Lancia Stratos Sibilio, der nie in Serie ging. Außerdem zeigte er den Alfa Romeo Praho mit Touring Karosserie.

Den Preis als Gesamtsieger der Veranstaltung ‚Best of Show‘ nahm Familie Friedrich mit ins benachbarte Elsass. Ihr Bugatti Typ 57 C mit einer traumhaften Karosserie von Letourneur et Marchand aus dem Jahr 1939 hatte die Jury überzeugt in Originalität und Qualität der Restauration. Die feurige Shelby Cobra 1966 bekam den ersten Preis für den schönsten Klassiker der Jahre 1962 – 1970. Platz 1 bei den Nachkriegsfahrzeugen offen und Sportwagen zwischen 1946 und 1961belegte ein Alfa Romeo 6C 2600 Sportcabriolet von 1947.

Bei ‚Retro Classics meets Barock‘ gibt es auch für Oldtimer Auszeichnungen, die einem nicht als erste in den Sinn kommen, wenn vom Schönheitswettbewerb die Rede ist. 2012 beispielsweise belegte ein Opel Kadett Berlinetta Baujahr 1978 den ersten Platz bei den Klassikern 1972 – 1982. Bei den Rennfahrzeuge + Sportwagen bis 1982 punktete ein BMW Alpina B7S Turbo Coupé von 1982, der gerade eben erst mit 30 Jahren zum Oldtimer geworden war.

Für die besonderen Verdienste zur Erhaltung des historischen Automobils wurde die Robert Bosch GmbH Automotive Tradition in feierlichem Rahmen im Marmorsaal des Residenzschlosses mit dem Ehrenpreis der RetroClassicCultur e. V. (RCC) und seines Fördervereins geehrt.
 
Im kommenden Jahr findet ‚Retro Classics meets Barock‘ zum zehnten Mal als Jubiläumsveranstaltung
vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 statt.

Alle Preisträger 2012 finden Sie unter
www.retro-classics-meets-barock.de

 
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Solitude Revival Abschluß Presse-Mitteilung
 
24. Juli 2011

Stuttgart / Leonberg. Aus ganz Europa waren Fahrzeug-Enthusiasten am vergangenen Wochenende nach Stuttgart/Leonberg gekommen zu „Solitude Revival“. Die Wiederbelebung der legendären Solitude-Strecke für ein außergewöhnliches Wochenende im Rahmen der Festlichkeiten zum 125. Jubiläum des Automobils, war für viele Anlass einzigartige Automobile der Renngeschichte noch einmal an den Start zu bringen. Ein Augenschmaus für die ca.19.000 Zuschauer, die den Demonstrationsläufen in den Besucherzonen Glemseck und Schatten mit großem Interesse folgten. Die Begeisterung entlang der Strecke zeigte sich auch dort, wo Zuschauer aus ihren Häusern, auf ihren Garagendächern und in ihren Gärten den Fahrzeugen und Motorrädern zujubelten.


1964: Die Formel 1 auf dem Solitude-Ring.

220 historische Rennautomobile und mehr als 60 historische Rennmotorräder, dazu zukunftsweisende Technikträger von Studenten der Hochschule Baden-Württemberg, Hochleistungsfahrzeuge mit alternativen Antrieben und eine aufregende Parade von über 360 Straßenfahrzeugen bildeten den Rahmen für das „Solitude Revival“. Landrat Bernhard vom Landkreis Böblingen, Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und Leonbergs Oberbürgermeister Bernhard Schuler zeigten sich in ihren Eröffnungsreden erfreut über die positive Resonanz, die die Veranstaltung weltweit hervorgerufen hatte.

Im Concours d'Elegance wurden die herausragendsten Fahrzeuge gekürt. Bei den Rennund Sportwagen der Vorkriegsjahre wurde ein seltener Maserati 8CM ausgezeichnet. Ein Opel Commodore bekam den Pokal für die Gruppe der Renntourenwagen und Rallyfahrezeuge. Die Rennwagen der Formula Student dominierte der Sleek 11, ein besonders leicht gebautes Modell. Bei den Grandprix- und Formelfahrzeugen wurde ein Cooper T56 F3 ausgezeichnet. In der Gruppe Endurance Rennsportwagen und Prototypen siegte ein Porsche 908 Spyder. Bei den GT Klassikern nahm den Pokal ein Ferrari 250 GTO mit. Ein Jaguar-E-Type bekam die Auszeichnung für den Alternativen Antrieb, denn er war ein Botschafter der E-Mobilität. Bei den Rennmotorrädern und Renngespannen siegte die legendäre Moto Guzzi 350 Bialbero.

Zum Ende der Veranstaltung, die von RETRO Promotion GmbH organisiert worden war, zog Organisator Karl Ulrich Herrmann, 1. Vorsitzender der Retro Classics Cultur e.V., Bilanz: „Dieses Wochenende war ein Highlight des Automobilsommers. Dass es so reibungslos geklappt hat, verdanken wir auch dem Vorstand und den vielen ebenfalls ehrenamtlichen Helfern des Solitude Revival e.V. und weiteren Motorsportfreunden, die uns in der langen Vorbereitungszeit und während der Veranstaltung maßgeblich zur Seite standen.“




RETROCLASSICCULTUR e.  V.
Postfach 1321
71266 Renningen
Tel.: 07159/927809
Fax: 07159/17208
Ansprechpartner: Karl Ulrich Herrmann
E-Mail: info@rcc-ev.com
Internet: www.rcc-ev.com
 

 

 

 
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